GartenKunst – sehen, verstehen, lieben

Alte Bäume und dichtes Grün prägen das Bild meines Wein-und Skulpturengartens QUARTIER, darunter Tannen, Pflaume, Apfel, Mirabelle, Haselnuss, Birke, Palmen, Ginkgo und 50 Jahre alte Rotweinreben. Der besonderer Charakter dieser grünen Oase am Rande eines großen Wohngebietes wird durch seine Hanglage hoch über dem Rhein geprägt. Die im Garten angesiedelten Skulpturen sind in die Naturerfahrung eingebunden und nicht von ihr zu trennen. Die Begegnung mit den sehr unterschiedlichen und allesamt komplexen Formen skulpturalen Denkens fordert die Wahrnehmung heraus. Anders als der geschlossene Ausstellungsraum konfrontiert der Garten das jeweilige Werk und den Betrachter mit den sich ständig wandelnden Erscheinungen von Tages- und Jahreszeitenlauf. Der mächtige Schirm der Bäume und die weiten Ausblicke in die Ferne verbinden sich mit der Pflanzenkulisse zum höchst lebendigen Ausstellungsgelände, das Wärme und Kälte, Nässe und Trockenheit, Laubfarben und Lichtreflexe des jahreszeitlichen Sonnenstands auf die Skulpturen einwirken lässt und Einfluss auf ihre plastische Erscheinung nimmt.